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St.-Nikolai-Kirche

Die St.-Nikolai-Kirche

Die untenstehenden Bilder sollen die Vielfalt der Einrichungen der St.-Nikolai-Kirche vermitteln. Auch Details, die bei einem Gang durch die Kirche kaum auffallen oder schwer erkennbar sind, kommen hier zu ihrem Recht. Epitaphe und Pastorenbilder sind an anderer Stelle zu finden, ebenso Wand- und Deckenbilder, Nummerntafeln...

Klicken Sie sich die Abbildungen und Details groß!

Kirchenschiff

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orgelblick

Rundgang durch die Kirche

 

Kreuzgruppe

   

St-Blasius-Altar

 

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Kreuzgruppe

St.-Blasius-Altar (geöffnet und geschlossen)

 

Die spätgotische (15. Jahrh.) Kreuzgruppe  befindet sich im Turmraum. Die Assistenzfiguren Maria und Johannes sind ursprünglich, die Kreuzenden und Krabben wurden 1939-49 von  Georg Matthiesen ergänzt.

1698 hatte der Kapitän G. F. von Giebel für 80 Mark einen Platz für seinen Kirchenstuhl erworben, an der Stelle, wo sich heute die Kanzel befindet. Den damals an dem Pfeiler befindlichen Seitenaltar hatte er einfach umbaut, die Bilder mit grauer Farbe übergestrichen und weitere "Integrationsmaßnahmen" ergriffen. In den Jahren 1761 bis 1788 war Conrad Friedrich Stresow in Burg als Propst und Consistorialrat tätig und ließ alle Seitenaltäre entfernen. Als 1882 die Kirchenstühle wieder abgebaut wurden, um die Kirche freundlicher und heller zu gestalten, kam auch der Blasiusaltar wieder zum Vorschein. Die Löcher darin wurden provisorisch abgedichtet und es wurde versucht, die übermalten Bilder wieder sichtbar zu machen. Aber erst 1952/53 nahm man an eine gründliche Restauration und Ende des 20. Jahrhunderts auch eine fachmännische Grundüberholung vor. Ein jüngerer Teil des spätgotischen dem "Meister des Schlutuper Altars“ zugeschrieben Flügelaltars, der Baldachin, weist die Jahreszahl 1513 auf. Die Empore vom Kapitän Giebel aber ist zum Windfang der kleinen jetzt nicht mehr benutzen Südertür geworden.


armenblock

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bronze

steintaufe

nordansicht westansicht suedansicht ostansicht

"Armenblock"

Votivschiff

Bronzetaufe

Steintaufe

Opferlade in Kofferform mit Eisenbeschlag. In früheren Zeiten wurde jedenSonntag der Inhalt des Klingelbeutels hier hineingeschüttet. Die Öffnung und Verteilung geschah nur einmal im Jahr. Dreimastgaleone, die Zeit der Entstehung ist nicht bekannt - die Inschriftentafel ging verloren. Vor 1846 hing im 6. Joch im Mittelschiff an einer Kette ein Schiff mit weißen Segeln, vermutlich dieses. Restaurierung: Mitte des 20. Jahrhunderts.
Das sechseckige gotische Bronzetaufbecken aus dem Jahr 1391 ist von lübscher Herkunft und wird dem Apengeter-Kreis zugeordnet. Unter welchen Umständen das Taufbecken nach Burg kam, konnte bislang nicht ganz geklärt werden. Der Text auf dem Rand heißt übersetzt: "Im Jahre 1391 gab mir diese Taufe Benno Korp, Bischof von Arosia".

(Detailfotos in www.wikipedia.de)

Taufe aus Gotländer Stein aus der Übergangszeit der Romanik zur Gotik
Ein Teil wurde bei Ausschachtungsarbeiten für einen Hausbau gefunden. Der Sockel ist neu, Ergänzungen wurden auch am oberen Teil vorgenommen.

 

tafel

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Stiftertafel

Kanzel

Messingtafeln der Segeler Companie

Die Kanzel wurde 1667 vom Pastor und Kircheninspektor Matthias Lobetantz gestiftet. Namen der Segeler-Brüder, die an der Pest 1629 starben und die sie überlebten

 

Antonius

 

Kruzifix

Madonna auf der Mondsichel

Detail der Mondsichelmadonnna

Antonius

 

Kruzifixus

Mondsichelmadonna

Detail

15. Jahrhundert,
"lebensgroß",
die Vertiefung an seiner Brust enthielt möglicherweise eine Reliquie
  Corpus spätgotisch, 15. Jh. Die Figur ist spätgotisch und gehörte ursprünglich zu einem 1846 zerstörten Altar. 1939-49 erhielt die Figur durch Georg Matthiesen einen neuen Schrein mit Maßwerk und Strahlenkranz. der Mondsichelmadonna: Maria als Ecclesia (Kirche) tritt auf den Mond, der das alte Testament symbolisiert.

 

Flügelaltar

Flügelaltar, 2. Hälfte 14. Jahrhundert
Gesamtansicht

Detailansichten mit Erklärungen (anklicken)

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Figuren in den Nischen

Maria Magdalena

Antonius

Maria

Johannes

Maria Magdalena
mit dem Salbgefäß

Hl. Antonius mit dem Schwein

Maria ohne Kind -
oder die Hl. Katharina

Johannes mit dem Kelch

Anf. 16. Jh.,
gekleidet in der Tracht ihrer Zeit
Anf. 16. Jh.,
mit Schwein,
Buch und T-Stab
1. Hälfte 15. Jh.,
es fehlen Kind und Hände,
die Krone ist nur noch ansatzweise erhalten -
am Rock Befestigungslöcher für das Schwert?
16. Jahrhundert

   
klappaltar

 
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Altar im Andachtsraum  
Krucifixus - Holz, Corpus 61 cm - an einem Kreuz, gotisch, 14. Jahrhundert. Zwei Figuren von G. Matthiesen - Maria und Johannes - in einem neuen Schreinaltar (1948). Die farbliche Gestaltung übernahm August Kück. Auf den Flügeln die sieben Worte Christi am Kreuz in plattdeutscher Sprache.   Zeichen von August Kück an der rechten Außenseite des Altars